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Abendkasse & Einlass

Der Betrieb am Spieltag selbst: kassieren, scannen, zählen.

Abendkasse — derzeit pausiert

Der Verkauf vor Ort ist gebaut und zurzeit abgeschaltet. Er kommt zurück, sobald er mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung nach der Kassensicherungsverordnung läuft. Gedacht ist er als Stapel-Kasse im Vollbild: Preiskategorie wählen, Plätze antippen, Summe groß daneben, Rückgeld-Rechner darunter, alles als eine bezahlte Bestellung. Solange er aus ist, kostet er nichts und taucht deshalb in keiner Preisliste auf.

Kassenabschluss — kommt mit der Abendkasse

Der Kassenabschluss hängt am Verkauf vor Ort und pausiert deshalb mit ihm: Ohne Verkäufe am Tresen gibt es nichts abzuschließen. Vorgesehen ist er als digitale Schublade eines Spieltags — geöffnet mit dem Wechselgeld, geschlossen mit dem gezählten Bestand, jeder Verkauf mit Zahlart und Kassierer, Ein- und Entnahmen gebucht statt überschrieben. Der Abschluss stellt Soll gegen Ist, weist die Differenz aus und legt ein sekundengenaues Journal mit CSV-Export für Kassenwart und Steuerberater darunter. Bargeld bewegt die Kasse, Karte nicht — Kartenzahlungen laufen über das Terminal und stehen getrennt im Bericht. Auch zurück bleibt das ein prüfbares Journal und keine zertifizierte Kasse im Sinne der Kassensicherungsverordnung.

Einlass scannen

Der Scanner läuft im Browser des Telefons und braucht keine App; auf iPhones springt er auf eine eigene Erkennung um, weil Safari die Systemfunktion nicht anbietet. Das Ergebnis ist eine Ampel: grün eingecheckt, orange unbezahlte Reservierung samt Ein-Klick-Kassieren, rot storniert, verfallen oder bereits benutzt. Derselbe Scanner erkennt Dauerkarten, Verzehrbons und Mitgliedsausweise und schaltet auf Wunsch in die Essensausgabe um. Ein Zähler zeigt laufend, wie viele der erwarteten Gäste da sind. Fehlt die Kamera, lässt sich der Code von Hand eintippen.

Einlass-Scanner mit grüner Ampel nach einem erfolgreich geprüften Ticket: Status „Gültig“, Ticketdetails und der Zähler „1 von 61“

Auch ohne Netz

Sporthallen haben selten guten Empfang. Vor dem Einlass lädt das Gerät auf Knopfdruck alles, was es zum Prüfen braucht — als Prüfsummen, nicht als lesbare Codes. Fällt das Netz aus, scannt es weiter, entscheidet dieselbe Ampel und merkt sich die Check-ins; sobald wieder Verbindung besteht, werden sie nachgetragen. Wurde derselbe Code offline auf zwei Geräten gescannt, gewinnt der Server, und der Fall erscheint als Konflikt in einer Liste, statt still verschluckt zu werden. Offline gilt nur fürs Scannen: Kassieren und Bon-Einlösung brauchen Verbindung.

Die Liste auf Papier

Zu jedem Spiel gibt es eine druckbare Einlassliste mit Namen und Plätzen. Sie ist die Rückfalllinie für den Fall, dass Technik und Netz gleichzeitig ausfallen — in Sporthallen keine theoretische Sorge. Für die Verpflegung existiert dasselbe als Abholliste mit Abhak-Spalte. Was auf Papier abgehakt wurde, weiß das System hinterher nicht: Die Liste ist ein Notausgang, keine zweite Erfassung.